Barrierefreiheit im Web

Barrierefreiheit bedeutet, dass Websites für alle Menschen zugänglich sind – unabhängig von Einschränkungen oder Geräten.
Dies umfasst gut lesbare Texte, ausreichende Kontraste, verständliche Navigation und Alternativtexte für Bilder.
Barrierefreiheit ist nicht nur eine Frage der Inklusion, sondern wird zunehmend auch rechtlich gefordert – besonders bei öffentlichen Institutionen.
Ein barrierefreies Design verbessert die Nutzerfreundlichkeit für alle.

Ein barrierefreies Webdesign berücksichtigt verschiedene Aspekte:

Sehbehinderungen

Ausreichende Farbkontraste, skalierbare Schriftgrössen, klare Typografie, Alternativtexte (Alt-Texte) für Bilder und Untertitel für Videos.

Hörbehinderungen

Untertitel, Transkripte oder visuelle Hinweise für Audioinhalte.

Motorische Einschränkungen:

Bedienbarkeit mit Tastatur oder Spracheingabe, ausreichend grosse Schaltflächen und Abstände.

Kognitive Einschränkungen

Einfache Sprache, klare Strukturen und verständliche Navigation können die Zugänglichkeit erhöhen – insbesondere bei Bildungs- oder Informationsseiten.

Auch technische Barrieren sollten vermieden werden – etwa, wenn eine Website auf bestimmten Geräten, Browsern oder mit Screenreadern nicht funktioniert. Ein responsives und semantisch korrekt aufgebautes Layout ist daher ebenfalls Teil der Barrierefreiheit.

Ein barrierefreies Design kommt letztlich allen Nutzenden zugute: Es verbessert Lesbarkeit, Orientierung, Ladezeiten und Bedienkomfort – und sorgt dafür, dass digitale Inhalte für möglichst viele Menschen zugänglich bleiben.

Wichtig:
Barrierefreiheit ist nicht nur eine soziale Verantwortung, sondern wird zunehmend auch rechtlich gefordert, insbesondere für öffentliche Institutionen und Bildungseinrichtungen (z. B. gemäss WCAG 2.1 – Web Content Accessibility Guidelines).

© 2026 Robin Raimondi